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Preußen I >Friedrich I, Sechs Pfennige
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MÜNZHERR: Friedrich I, König in Preußen Provinzialprägung Kurmark Brandenburg Daten: Friedrich, geboren 1657, 1688 zunächst als Friedrich III Kurfürst von Brandenburg, wird am 18. Januar 1701 schließlich mit Erlaubnis des Kaisers in Königsberg als Friedrich I, König in Preußen gekrönt. Die preußische Gegenleistung dafür: Dem Kaiser wird ein größeres Kontingent Soldaten für dessen Kriege zur Verfügung gestellt. Schwarz-Weiß, die Farben des ehemaligen Ordensstaates und Herzogtums Preußen werden nun die Farben des neuen Gesamtstaates. 1702 gelangen das Fürstsentum Mörs und die Grafschaft Lingen zu Preußen, 1707 Tauroggen und die Grafschaft Tecklenburg. Als König in Preußen regiert Friedrich I bis zu seinem Tod 1713. NOMINAL: Sechs Pfennige Material: Silber Gewicht: Durchmesser: 19 mm PRÄGEORT: Magdeburg PRÄGEJAHR: 1710 Vorderseite: Preußischer Adler mit "R" auf der Brust, links und recht Münzmeisterzeichen "HF" - "H" Rückseite: Wertangabe * 6 * - PFEN.BRAN - DENBLAND - MUNTZ; darunter Jahreszahl 1710 Münzmeister/Stempelschneider: Heinrich Friedrich Halter Numismatische Besonderheiten: Zwischen 1707 und 1711 wurden von diesem Typ 2.099.328 Exemplare geprägt. Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Liter Milch kostete im Königreich Preußen 1701 sieben Pfennige. Literatur: Schön - Brandenburg Nr. 20, Neumann - Friedrich I, Nr. 11, Martin - Friedrich I, Nr. 33b Erhaltung: sehr schön Gekauft: Fachhandel, 40,- DM
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