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- Kurfürsten und Markgrafen >Friedrich Wilhelm,
Groschen, Berlin, "Ständische Prägung"
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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm Provinz: Kurmark Brandenburg Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688. NOMINAL: Ein Groschen (1/24 Taler) Material: Silber Gewicht: 1,8 g Durchmesser: 22 mm PRÄGEORT: Berlin PRÄGEJAHR: 1667 Vorderseite: Brustbild des Kurfürsten n.l., Umschrift: FRID.WILH.V.G.G.M.Z.B.D.H.R.R.E.C.U.C. Rückseite: Adler, auf der Brust die Wertangabe, rechts Jahreszahl "67", darüber links "I", rechts "L"; Umschrift: ZMIPZGCB SPCWISZCUIHBZNF ZHUM Münzmeister/Stempelschneider: Johann Liebermann Münzmeister, Werner Eberhard Stempelschneider Numismatische Besonderheiten: Nach Bahrfeldt weist dieser Groschen alle Merkmale der "ständischen Prägungen" auf, zu denen er ihn auch rechnet Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. Literatur: Bahrfeldt III, Nr. 201, Neumann I, 11.83 Erhaltung: sehr schön Gekauft: Fachhandel, 85 Mark
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