Ein Dreigrösacher, geprägt 1623 in Crossen, eine Kippermünze aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Georg Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Georg Wilhelm, Dreigröscher

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Georg Wilhelm

Daten: Georg Wilhelm, geboren am 3. November 1595, trat nach dem Tod seines Vaters im Dezember 1619 die Regierung an und herrschte als Markgraf und Kurfürst bis zu seinem Tod 1640. Die Kipperzeit kennzeichnet den Beginn seiner Herrschaft, in den Folgejahren wurden im Zuge des 30-jähriges Krieges ganze Landstriche des Kurfürstentums verheert. Georg Wilhelms Regierungszeit wird auch von hohenzollernfreundlichen Autoren als "unglücklich" bezeichnet.

NOMINAL: Drei Groschen

Material: Silber

Gewicht: 1,9 g

Durchmesser: 22 mm

PRÄGEORT: Crossen

PRÄGEJAHR: 1623

Vorderseite: Brustbild nach rechts, unter dem Bild Wertangabe "IIIg". Umschrift: GEORG WILHE: - V.G.G.M.Z.BRA

Rückseite: Adler mit Kurszepter im Kreis, links und rechts die Jahreszahl 16 - Z3; Umschrift: D.H.R.R.ERTZ.C.V.CHVR.I.P.Z.G.Z 

Münzmeister/Stempelschneider: 1621 - 23 werden Erich Jäger als Münzmeister, Jobst Jäger als Angestellter der Münze genannt. Außerdem gibt es Münzmeister Basilius Bernhardt und einen Wardein Jeremias Steffen.

Numismatische Besonderheiten:

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Scheffel Korn kostete in der Kipperzeit um 115 Groschen. 

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 679; Neumann I,10.56

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 38 Mark