Ein Denar von Otto IV und Otto VI, askanische Markgrafen in der Mark Brandenburg
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Markgrafen > Otto IV/Otto V, Denar
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MÜNZHERR: Markgraf OTTO IV und OTTO V sowie die anderen Markgrafen beider Linien (1267 - 1308) Daten: Otto IV, "Mit dem Pfeil", Sohn von Markgraf Johann I, regiert als Vertreter der Johannischen Linie von 1266 - 1308. Otto V, "Der Lange", Sohn von Markgraf Otto III, repräsentiert die Ottonische Linie, regiert als Markgraf von 1267 - 1298. Nach seinem Tod geht die Markgrafenwürde der Ottonischen Linie auf seinen Bruder Albrecht III über. 1300 tritt Hermann, Sohn von Otto V, als Markgraf an die Seite von Otto IV "Mit dem Pfeil". Unter Otto IV erreicht die Markgrafschaft ihre bis dahin größte Ausdehnung, reicht bei seinem Tod 1308 bis in pommersche und mecklenburgische Gebiete. NOMINAL: Denar Material: Silber Gewicht: 0,6 g Durchmesser: 14 mm PRÄGEORT: Münzstätten in Salzwedel, Stendal, Berlin, Brandenburg/H., Kyritz, Prenzlau und Königsberg/N. PRÄGEJAHR: um 1310, vermutlich kurze Zeit zuvor Vorderseite: Stehender Markgraf zwischen vier sechsstrahligen Sternen. Rückseite: Adlerkopf nach links im Kreis. Umschrift: OTTOALHER Münzmeister/Stempelschneider: Heinrich Schöplitz wird in Stendal 1314 als Münzschreiber genannt, in Brandenburg erwähnen Urkunden 1306 und 1320 den Münzmeister Rudolf. Numismatische Besonderheiten: Nach Bahrfeldt entstand die Münze zwischen 1296 und 1298 in Lychen unter Herrschaft der Ottonen Otto V, Albrecht III und Hermann. Weyl ist nach Weidhas auch dieser Auffassung. Dannenberg verlegt die Prägezeit auf ca. 1309/1310, also bereits in die Regierungszeit von Waldemar, dem er die Münze aber nicht direkt zuordnen will. Sie soll seines Erachtens als Gedächtnisprägung an Otto IV (+ 1308) oder Otto VI (+ 1303), sowie Albrecht III (+ 1300) und Hermann (+ 1308) erinnern. Die Sterne im Münzbild, so Dannenberg, betonen den Brandenburgischen Anspruch auf Lychen, das Albrecht III noch vor 1300 an den Herzog von Mecklenburg-Stargard abtrat, das die Askanier auch nicht mehr zurückgewannen. Zeitgenössische Kaufkraft: Nach Dannenberg zwei bis vier Mark. Literatur: Bahrfeldt I, Nr. 245: Weyl: Henckelsche...", Nr. 53; Dannenberg "Denare", Nr. 150 Erhaltung: schön Gekauft: Fachhandel
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